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Mitfahrbänke für Bad Aibling

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Ich sehe es als oberstes Ziel an, Mobilität für alle zu sichern und gleichzeitig den motorisierten Verkehr zu reduzieren. Ein Mix aus verschiedenen Mobilitätsalternativen wird uns in Zukunft von A nach B bringen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in der Stadt verbessern. Der Nahverkehrsplan des Landkreises Rosenheim, bzw. die Umsetzung desselben, wird die Anbindung an die Nachbarstädte verbessern. Die Mobilität innerhalb Bad Aiblings müssen wir selber in die Hand nehmen. Mitfahrbänke sind ein kleiner unkomplizierter Beitrag.

Mitfahrbänke – Trampen mit Ansage

Trampen hatte in den 80er Jahren einen gefährlichen Beigeschmack. Heute trifft man verhältnismäßig selten auf Tramperinnen oder Tramper. Aus verkehrstechnischer Sicht eigentlich schade – wenn man davon ausgehen muss, dass jeder ehemalige Tramper heute mit dem eigenen Auto unterwegs ist. Das Konzept der Mitfahrbänke ist so etwas wie Trampen auf Ansage. An fest definierten Stellen stehen die Mitfahrbänke. Mit Hinweistafeln wird die gewünschte Richtung angezeigt. Durch diese institutionalisierte Mitnahmestelle fällt der Beliebigkeitsfaktor des klassischen Trampens weg. Auch die Anonymität ist nicht mehr in gleichem Maße vorhanden. Vielmehr entsteht ein Miteinander, ein soziales Denken, das Fahrer und Fahrgast miteinander verbindet.

Mitfahrbänke – wie funktioniert das?

Mitfahrbänke werden an strategisch günstigen Stellen in der Stadt platziert. Ein potentieller Mitfahrer signalisiert mit Hinweistafeln, die er je nach Wunschziel ausklappen kann, den vorbeikommenden Fahrzeugen, wohin er möchte.
Ein Auto hält und nimmt den Fahrgast mit – nette Gespräche können entstehen. Der Mitfahrer hat sein Ziel erreicht – der Mitnehmer ein gutes Gefühl. So wird auch das Miteinander gestärkt, was ich großartig finde. Nicht zuletzt für Seniorinnen und Senioren kann das Mitfahrbankerl eine tolle Alternative zu selten (oder gar nicht) fahrenden Bussen sein. Etwas Zeit muss man allerdings schon mitbringen. Man weiß nicht, wann jemand hält, um einen mitzunehmen. Wer aber nicht unter Zeitdruck steht, für den ist das Mitfahrbankerl eine tolle Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln und natürlich auch zum eigenen PkW.

Mein Engagement für Mitfahrbänke

Ich finde es großartig, dass der Nachbarschaftsring sich bei uns in Bad Aibling für die Errichtung von Mitfahrbänken stark macht und das Projekt zum Laufen bringen will. Das Ansinnen wurde im Rathaus anfangs mit ziemlich schwammigen Argumenten abgetan. Ich von meiner Seite aus unterstütze das Projekt vollumfänglich und habe daraufhin einen entsprechenden Antrag im Stadtrat eingebracht. Wir müssen als Stadt geeignete Plätze zur Verfügung stellen und vor allem auch die Öffentlichkeitsarbeit in der Anfangszeit sehr intensiv und gut begleiten, damit Mitfahrbänke bekannt werden und auf Akzeptanz stoßen. Dafür werde ich mich einsetzen.
Mein Antrag wird im Stadtrat am 29.09. behandelt.

Mobilität neu denken

Mobilität in Zukunft wird mit vielen Bausteinen, die alle einen Beitrag zur Reduzierung des Individualverkehrs leisten, gut funktionieren. Wir wollen Luft zum Atmen und Platz für Menschen. Darum lohnt es sich, auch mit kleinen Bausteinen zu beginnen und dafür zu sorgen, dass sie erfolgreich ihren Beitrag für einen alternativen ÖPNV-Mix leisten können.

Eine neue Politik für Verkehrspolitik in Bad Aibling

Dieser Artikel gehört zu meinen Ideen für eine neue Verkehrspolitik, die ich als Bürgermeisterin gerne zusammen mit Ihnen umsetzen möchte. Wollen Sie mehr über meine Vorschläge zu diesem Thema erfahren?

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