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Fünf Ideen für bessere Fahrradwege in Bad Aibling

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Ich möchte viel bessere Fahrradwege in Bad Aibling. Unsere Stadt sollte zu einer richtigen Fahrradstadt werden. Fahrradfahren hat viele Vorteile. Es macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich. Vor allem ist es aber richtig praktisch: Man kann mit dem Fahrrad direkt zum Ziel zu fahren. Keine Parkplatzsuche, kein weiterer Fußmarsch vom Auto. In Zeiten der Elektrofahrräder verliert das Radeln auch zunehmend den sportlichen Aspekt und wird für immer mehr Menschen zum alltagstauglichen Fortbewegungsmittel.

Warum ich den Fahrradverkehr in Bad Aibling stärken will

Bad Aibling leidet unter zu vielen Autos auf den Straßen. Dichter Verkehr, Lärm und so manche gefährliche Situation für Fußgänger und Fahrradfahrer bringen mich zu der Überzeugung: Wir müssen etwas tun. Fahrräder sind, finde ich, eine effektive und gleichzeitig schöne Methode, das Auto ein wenig unwichtiger zu machen. Richtig weite Wege haben wir in Bad Aibling ja nicht. Selbst eine der längsten Strecke im Gemeindegebiet von Bad Aibling – von Berbling nach Ellmosen – ist gerade mal etwas über sechs Kilometer lang. Das Fahrrad ist hier geradezu ideal. Aber die Bedingungen für Fahrräder sind in Bad Aibling dagegen eben nicht ideal. Das muss endlich besser werden! Die folgenden fünf Ideen lassen sich schnell und unkompliziert umsetzen.

Idee 1: Fahrradwege müssen sichtbarer werden

Fahrradwege müssen gut sichtbar gekennzeichnet sein – für mehr Sicherheit der Radfahrer. Wir müssen die Möglichkeiten, die uns die Straßenverkehrsordnung bietet, in Bad Aibling besser nutzen. Fahrradwege müssen auf den ersten Blick als Fahrradwege erkennbar sein, sie müssen sich optisch abheben. Autofahrer müssen die Präsenz von Radlern immer auf dem Schirm haben. 

Idee 2: Klarere Streckenführungen

Der Verlauf der Radwege muss viel klarer sichtbar werden, auch für Menschen, die ortsfremd sind oder selten das Fahrrad nutzen. Ein Beispiel: Fahrradfahrer, die auf der Münchner Straße stadteinwärts fahren, sollen bei der Tankstelle über die Fußgängerampel die Straßenseite wechseln, dort ein paar Meter zurückschieben – um dann über den Heckenweg ins Zentrum zu fahren. Das ist weder eine radlerfreundliche Wegeführung, noch erkennt irgendjemand den Plan. Das Ergebnis: Die Radler fahren weiter auf der Rosenheimerstraße, ohne Schutzstreifen  Das kann dann auch schnell gefährlich werden! Eine Lösung kann eine Fahrrad-Abbiegespur auf der Münchner Straße in die Rennbahnstraße sein. Von dort aus muss der weitere Verlauf für den Fahrradfahrer erkennbar sein. Wir sollten in ganz Bad Aibling den Verlauf der Fahrradwege überprüfen und, wenn nötig, vereinfachen und verbessern. 

Idee 3: Aufstellflächen für Fahrradfahrer vor Ampeln 

Wir müssen die Situation für Fahrradfahrer an Bad Aiblings Kreuzungen und Ampeln verbessern und mehr Sicherheit schaffen. Das können wir mit klar gekennzeichneten Aufstellflächen für Fahrradfahrer schaffen. Beispiel: An der Ampelkreuzung Sonnenstraße / Willinger Straße könnten Fahrradfahrer direkt an der Ampel halten – und zwar nicht rechts an den Rand gedrängt, sondern mittig vor den Autos. Wird die Ampel grün fahren die Radler los und erst wenn sie auf der Spur sind kommen die Autos hinterher. So steigt die Sicherheit für Fahrradfahrer. Dieses großartige Konzept sollten wir konsequent in Bad Aibling umsetzen.

Idee 4: Das Sicherheitsproblem an der Ebersberger Straße entschärfen

Die Situation ist bekannt -getan wurde bisher dennoch nichts: Zwei hochfrequentierte Einfahrten zu den Verbrauchermärkten queren dicht hintereinander den Fahrradweg. Außerdem ist die Kreuzung Ebersberger Straße / Grassingerstraße hier ein weiteres dickes Problem. Zwar haben die Radfahrer Vorfahrt – die Autofahrer müssen aber weit in den Radweg hinein vorfahren um die Straße einsehen zu können. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf, der immer wieder auch an Grundstücks Problemen scheitert. Einen alternativen Radweg, hinter den Verbrauchermärkten vorbei stellt einen sichere Variante dar – auch wenn ein paar Meter weiter zu fahren sind. Mit guter Kommunikation, guter Sichtbarkeit und wesentlich erhöhter Sicherheit wird auch diese anfänglich ungewohnten Wegeführung auf Akzeptanz stoßen.

Idee 5: Einbahnstraßen für Fahrradfahrer öffnen

Radfahrer entgegen der Einbahnstraße – das ist auch in der Bahnhofstraße möglich.
Derzeit kann dies auf Grund der Vorgaben nicht umgesetzt werden, da der Moorexpress durch die Bahnhofstraße fährt. Noch vor ein paar Jahren, als hier eine große Baustelle die Straße versperrte, fuhr der Bus über die Sedanstraße. Bei dieser Linienführung des Moorexpress ist auch eine Befahrung der Bahnhofstraße entgegen der Einbahnstraße durch Radler möglich. Ich finde es absolut gerechtfertigt, dass die Fahrradfahrer den bequemeren Weg erhalten.

Bessere Fahrradwege sind möglich!

Fünf Ideen für eine echte Verbesserung für Fahrradfahrer in Bad Aibling. Trotzdem wird das bisher nicht angepackt und ständig geschoben. Als Bürgermeisterin werde ich dafür sorgen, dass solche Lösungen auch umgesetzt werden. Wir können die Fahrradwege in Bad Aibling verbessern. Dann macht Fahrradfahren in Aibling wieder viel mehr Spaß, und das nützt und allen – auch dem Klima!

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