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Vorfahrt ÖPNV: Meine Ideen für besseren Nahverkehr in Bad Aibling 

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Bad Aibling braucht einen besseren Nahverkehr. Mobil sein will und muss heute wirklich jeder. Vollgestopfte Straßen, schlechte Luft und lästige Parkplatzsuche dagegen braucht kein Mensch. Mit einem öffentlichen Nahverkehr können wir besser mobil sein. Dies sind meine Ideen für einen besseren ÖPNV in Bad Aibling.

1. Ein Stadtbusnetz für Bad Aibling

In Bad Aibling haben wir heute keinen nennenswerten öffentlichen Nahverkehr. Allein unser Moorexpress zieht neunmal am Tag seine touristische Runde. Auch der Busverkehr in die Gemeindeteile oder Nachbargemeinden fährt viel zu selten. Wer also in die Stadt möchte und nicht mit dem Fahrrad fahren will – oder kann –  ist so auf das Auto angewiesen. Das möchte ich ändern! Ich schlage deshalb ein echtes Stadtbusnetz vor, ähnlich wie in Kolbermoor. Mehrere Kleinbusse, die auf verschiedenen Routen die Ortsteile mit der Innenstadt verbinden, eng getaktet und günstig. 

2. Rufbus / Rufmobil einführen

Gerade für seltener benötigte Strecken oder am Abend und in der Nacht kann ein sogenannter Rufbus – auch Rufmobil genannt – helfen. Dies sind deutlich kleinere Fahrzeuge, die zwar auch feste Haltestellen und oft auch feste Fahrtzeiten haben, aber telefonisch bestellt werden müssen. So können die Route und der Bedarf besser abgestimmt werden. Ein solches System gibt es in Bayern und Deutschland in vielen kleineren Städten. Es gibt heute sogar Möglichkeiten, dies über eine App auf dem Smartphone zu bestellen – so würde der Rufbus noch einfacher nutzbar. 

3. Pendelbuslinien mit autonom fahrenden Kleinbussen

Selbstfahrende Busse? Ja – Bad Birnbach macht es erfolgreich vor. Hier fahren bereits seit 2017 autonome Kleinbusse Pendelstrecken ab. Sechs Personen werden gleichzeitig befördert, die Fahrzeuge sind barrierefrei, behindertengerecht und mit BayernWLAN ausgestattet. Toll! Sicher ist dieses System auch: Der Bus fährt nur 15 km/h und ist mit vielen Sensoren ausgestattet. Ich könnte mir vorstellen, hier beispielsweise Parkplätze mit der Innenstadt zu verbinden.

4. Nahverkehr für Senioren kostenfrei machen!

Gerade im Alter wird Mobilität immer schwieriger – und bleibt dennoch so wichtig für ein gutes Leben. Ich möchte daher den Aiblinger Nahverkehr für alle Senioren über 65, die keinen Führerschein haben, kostenfrei machen. So bleiben sie mobil.

5. Car-Sharing nach Bad Aibling holen

Ich möchte in Bad Aibling ein echtes Car-Sharing möglich machen. Dann braucht man kein eigenes Auto mehr und kann sich, ganz nach Bedarf, ein passendes Fahrzeug einfach über eine App ordern und dann für den benötigten Zeitraum nutzen. Das hätte so viele Vorteile: Weniger Autos würden unsere Parkplätze verstopfen, und es würde uns Aiblingern viel Geld sparen. Denn Autos sind teuer. Es gab bereits Anfragen von Car-Sharing-Anbietern, die dann aber im Sande verlaufen sind. Vielleicht hat sich die Stadt einfach nicht genug gekümmert. Das werde ich als Bürgermeisterin ändern!

6. Mitfahrbänke – einfach und schnell

Die Idee der Mitfahrbänke wurde leider im Stadtrat abgelehnt, ist für mich aber noch nicht vom Tisch (lesen Sie hier mehr). Ein Miteinander für mehr Mobilität und Gemeinschaftssinn durch eine Initiative von Aiblingern für Aiblinger ist ein erster, guter Schritt, und das Ganze ohne hohe Kosten. 

Echter öffentlicher Nahverkehr für Bad Aibling

Die Einführung eines städtischen öffentlichen Nahverkehrs braucht Zeit und Kraft. Als Bürgermeisterin werde ich hier aber nicht locker lassen und mit aller Kraft dafür arbeiten, dass wir in Aibling endlich einen echten ÖPNV bekommen. Dann haben alle gewonnen: Die Aiblingerinnen und Aiblinger und auch das Klima. 

Eine neue Politik für Verkehrspolitik in Bad Aibling

Dieser Artikel gehört zu meinen Ideen für eine neue Verkehrspolitik, die ich als Bürgermeisterin gerne zusammen mit Ihnen umsetzen möchte. Wollen Sie mehr über meine Vorschläge zu diesem Thema erfahren?

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