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Maximiliansplatz Bad Aibling: Drei Ideen

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Man kann es drehen und wenden, wie man will. Der Maximiliansplatz entwickelt sich nicht wie gewünscht. Die Lage ist eigentlich super: Direkt am Bahnhof, das Schulzentrum fünf Gehminuten entfernt, viele neue und alte Wohngebiete direkt am Platz. Wie kriegen wir Leben auf den Maximiliansplatz? Drei Ideen!

Mehr Grün für gute Atmosphäre

Ja, es gibt Bäume am Maximiliansplatz. Sie sind noch relativ klein und dümpeln ihrem Potenzial hinterher, aber Natur braucht halt auch ihre Zeit. Auf alle Fälle reichen diese Bäume nicht aus, um dem Platz Atmosphäre einzuhauchen. Eine Begrünung der Baumscheiben mit bunten blühenden Sträuchern zum Beispiel kann aber sofort mehr Farbe in den doch recht grauen Platz bringen. Mit Pflanztrögen oder Hochbeeten geht da auch noch mehr. Dadurch wird dann auch der tolle Brunnen, nach dem Entwurf von Peter Tomschiczek, erst mal richtig in Szene gesetzt. Ich möchte dem Platz mit Pflanzen auf Augenhöhe einen neuen Anstrich geben, mit mehr Grün und Blütenfarbe für mehr Lebensfreude. 

Treffpunkt statt Bahnhofsvorplatz

Die Bänke auf dem Maximiliansplatz stehen zwar sinnvoll angebracht unter den Bäumen, wirken aber dennoch irgendwie unmotiviert. Es gibt bisher ja auch keinen wirklichen Anlass, sich hier niederzulassen. Noch fehlt die angestrebte Gastronomie und, wie oben schon dargestellt, auch jegliche Atmosphäre. Ich möchte alternative Anreize zum Treffen und Verweilen schaffen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Großfiguren-Schachbrett im Boden? Spiele sind eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen. Und ein öffentliches Schach- oder Damespiel ist auch für spontane Zuschauer spannend. Spielen auf einem öffentlichem Platz hat auch einen psychologischen Aspekt: Vergleichen Sie einmal einen einsamen mit einem gut besuchten Marktstand. Der eine bleibt leer, bei dem anderen werden weitere Kunden magisch angezogen. Ich bin sicher, so wird das auch am Maximiliansplatz sein.

Anreize für Gewerbetreibende und Frequenzsteigerung

Viel zu lange schon stehen viel zu viele Flächen am Maximiliansplatz leer. Ich habe aber die Hoffnung, dass nun, mit der Eröffnung des Tattoostudios, Schwung in die Sache kommen könnte. Mit einer Bedarfsstudie (hier habe ich schon mehr dazu geschrieben) können wir herausfinden, welches Gewerbe am Maximiliansplatz erfolgversprechend ist, und so auch Menschen finden, die Lust haben, hier ihr Geschäft aufzubauen. 
Wir haben in Bad Aibling ein enorm vielfältiges und häufiges Markttreiben. Ich möchte den Maximiliansplatz in das Marktgeschehen einbinden. Mehr Frequentierung wird den Platz auch langfristig beleben. 

Fazit

Ich bin mir sicher, dass aus dem Maximiliansplatz ein liebenswerter Platz werden kann. Mit mehr Grün und Spielmöglichkeiten verbessern wir die Aufenthaltsqualität deutlich. Damit wird der Platz auch endlich attraktiv für Gewerbetreibende. Und dann haben wir alle Komponenten, die ein belebter Platz braucht.

Eine neue Politik für Stadtgestaltung in Bad Aibling

Dieser Artikel gehört zu meinen Ideen für eine neue Politik für die Stadtgestaltung, die ich als Bürgermeisterin gerne zusammen mit Ihnen umsetzen möchte. Wollen Sie mehr über meine Vorschläge zu diesem Thema erfahren?

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